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	<title>Naturpark &#8211; Grüne im Emsland</title>
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		<title>Diskussion um zusätzliche Windparkflächen in der Gemeinde Geeste </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Kuipers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 17:42:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreistagsfraktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Grüne lehnen zusätzliche Flächen ab und fordern transparentes Vorgehen Geeste, 30.05.2025 – In der Gemeinde Geeste wird derzeit rege über den Bau zusätzlicherWindenergieanlagen diskutiert. Zwei Investoren planen den Bau weiterer [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Grüne lehnen zusätzliche Flächen ab und fordern transparentes Vorgehen</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Geeste, 30.05.2025 – In der Gemeinde Geeste wird derzeit rege über den Bau zusätzlicher<br>Windenergieanlagen diskutiert. Zwei Investoren planen den Bau weiterer Windenergieanlagen<br>auf Flächen, die letztlich nicht in das finale Raumordnungsprogramm des Landkreises Emsland<br>aufgenommen wurden. Die eine Fläche befindet sich im Varloher Wald. Der Wald ist Teil des<br>Naturparks Bourtanger Moor – Veenland und umfasst ein Vorranggebiet für die<br>Trinkwassergewinnung. Die andere Fläche befindet sich in unmittelbarer Nähe zum<br>Naturschutzgebiet Rühler Moor. Gemäß der Beurteilung des NLWKN stellt dieses Gebiet einen<br>wertvollen Lebensraum für Gast- und Wiesenvögel dar. Die Bundeswehr hatte diese Fläche<br>ursprünglich nicht freigegeben.<br>Der grüne Landtagsabgeordnete Nicolas Breer und die Grünen im Emsland lehnen diese beiden<br>weiteren Flächen ab. Sie befürworten ein wohlüberlegtes und schrittweises Vorgehen und<br>betonen den Wert eines transparenten Prozesses unter Einbeziehung der Bürgerinnen und<br>Bürger. „Es ist unser erklärtes Ziel, die Energiewende vor Ort umzusetzen. Die Landesregierung<br>hat das neue Windgesetz so gestaltet, dass Anwohner und Kommunen direkt finanziell<br>profitieren können“, erklärt Nicolas Breer und ergänzt: „Dabei ist es, auch im Sinne der<br>allgemeinen Akzeptanz in der Bevölkerung, wichtig, dass wir uns zunächst auf die vom<br>Landkreis ausgewiesenen Flächen konzentrieren und diese nutzen.“ MdL Breer betont die hohe<br>regionale Wertschöpfung durch Windenergie und er freue sich darüber, dass auch Lara Evers<br>das neue Modell der kommunalen Beteiligung als so positiv empfindet. „Die Umsetzung des<br>Ausbaus der Windenergie kann auf den bereits genehmigten Flächen in der Gemeinde Geeste<br>stattfinden, denn bei den neuen, zusätzlichen Flächen gibt es entscheidende<br>Ausschlusskriterien.“<br><em><strong>Bedenken hinsichtlich Natur- und Artenschutzes</strong></em><br>Auf der zur Diskussion stehenden Fläche im Varloher Wald sieht ein Investor Potenzial für die<br>Errichtung von vier Anlagen. Diese Ausweisung war bisher wegen naturschutzfachliche Belange<br>nicht ausgewiesen worden. Ein weiterer Investor plant fünf Anlagen angrenzenden an das<br>Moor- und Naturschutzgebiet in Groß Hesepe.<br>Klemens Grolle, für die Grünen im Kreisentwicklungsausschuss, stellt fest: „Der Landkreis<br>Emsland ist seiner gesetzlichen Verpflichtung nachgekommen und hat die notwendigen 3,07 %<br>der Kreisfläche für die Nutzung durch Windenergieanlagen ausgewiesen.“ Dabei haben die<br>Grünen schmerzhafte Kompromisse hingenommen. Insbesondere die Abstandsregelungen im<br>Hinblick auf die Akzeptanz der Energiewende haben dazu geführt, dass Flächen für den Bau von<br>Windenergieanlagen im Wald ausgewiesen wurden. Dies fand nicht nur Zustimmung. Daher sollten aus Sicht der Grünen im Emsland in der nächsten Zeit die daraus resultierenden<br>Entwicklungen und deren Auswirkungen abgewartet werden. Grolle ergänzt: „Wir sollten uns<br>mit Blick auf diese beiden kritischen Flächen zunächst auf die bereits ausgewiesenen Flächen<br>konzentrieren, um die Akzeptanz der Energiewende nicht zu gefährden!“<br><strong><em>Lokale Stimmen und der Ruf nach Bürgerbeteiligung</em></strong><br>Ulrich Struck, Ratsmitglied in der Gemeinde Geeste vom Bündnis 90/Die Grünen, berichtet von<br>zahlreichen Rückmeldungen aus der Gemeinde, die sich gegen die zusätzlichen zwei<br>Ausweisungen aussprechen. „Wir haben das Gefühl, dass hier auf den Druck einzelner<br>Investoren reagiert wird. So sollte Ratsarbeit nicht funktionieren“, so Struck. „In bisherigen<br>Ratssitzungen zu den zusätzlichen Flächen hatte sich unsere Gruppe SPD / Grüne immer kritisch<br>gegenüber einem voreiligen Handeln ausgesprochen und gegen die Ausweisung von<br>zusätzlichen Flächen z.B. im Wald.“<br><strong><em>Forderung nach Klarheit und Information</em></strong><br>MdL Nicolas Breer fordert einen transparenten Prozess bei der Planung und Ausweisung<br>zusätzlicher Windparkflächen in der Gemeinde Geeste. &#8222;Es ist entscheidend, dass alle<br>Bürger:innen umfassend über das Vorgehen informiert werden. Insbesondere in Groß Hesepe<br>und Geeste scheint noch erheblicher Informationsbedarf zu bestehen, da vielen die zusätzlichen<br>Planungen bislang unbekannt sind&#8220;, erklärt Breer. Er betont die Wichtigkeit einer sachlichen<br>Kommunikation, bei der nicht nur die Details, sondern auch die Vorteile der bereits geplanten<br>Flächen deutlich herausgestellt werden sollten. &#8222;Die beschleunigte Bearbeitung von<br>Potenzialflächen im Interesse von Investoren, die auf höhere Gewinne hoffen, darf nicht auf<br>Kosten der Bürger:innen erfolgen&#8220;, warnt Breer. „Die Gemeinde Geeste hat mit bestehenden,<br>bereits genehmigten Flächen die Möglichkeit, zur Energiewende und zur Sicherung der<br>kommunalen Finanzen beigetragen“, ergänzt Ulrich Struck.</p>
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