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	<title>Griechenland &#8211; Grüne im Emsland</title>
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		<title>Wie viele junge Flüchtlinge kann das Emsland beschulen und unterbringen?</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2020 18:30:03 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lingen/Meppen. Die emsländischen Grünen erinnern die Räte und Verwaltungen an ihre guten Vorsätze. „Wir erleben eine beispiellose menschenrechtliche, gesundheitliche und politische Katastrophe. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie  müssen wir mehr denn je solidarisch handeln und jene unterstützen, die von dieser Krise besonders schwer getroffen sind, „ so heißt es in einem neuem Aufruf der Initiative Seebrücke zur Solidarität mit Geflüchteten im Mittelmeer. Der Rat der Stadt Meppen hatte sich am 5.9. 2019 zu eben diesen Prinzipien der ehrenamtlichen Rettungsaktion ebenso bekannt wie der Rat der Stadt Lingen rund acht Wochen später. Die Kreistagsfraktion der Grünen sowie die Ortsverbände Emsland-Süd und Mitte rufen nun beide Stadtratsversammlungen auf – trotz der eigenen Sorgen um die Corona-Krise – das Schicksal der Flüchtlinge auf Lesbos und den anderen „Hotspots“ an Mittelmeer nicht aus den Augen zu verlieren.  </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Lagern auf den griechischen Inseln müssen weiterhin über 40.000 Menschen unter katastrophalen Bedingungen ausharren. Die deutsche Regierung muss jetzt handeln, sie muss jetzt evakuieren. Und sie kann es: Weltweit wurden Hunderttausende europäische Tourist*innen mit Flugzeugen zurückgeholt. „Wir fordern daher eine Evakuierung von den griechischen Inseln, denn inzwischen sagen mehr als 140 aufnahmebereite Sichere Häfen-Städte:&nbsp;#Wir-Haben-Platz! “sagt&nbsp; auch der grüne Stadtrat Carsten Keetz aus Meppen. Rund 60 Kinder werden am Wochenende in eine Quarantänestation bei Osnabrück gebracht, danach nach einem Schlüssel auf die Bundesländer verteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;„Als geradezu lächerlich ist das Verhalten der europäischen Staaten angesichts des Streits von Unterbringung Minderjähriger derzeit zu bezeichnen“, empört sich auch die Kreistagsabgeordnete Birgit Kemmer. Sie erinnert an das ursprüngliche Versprechen 5000 Kinder und Jugendliche zu retten. Jetzt brüste sich Luxemburg damit, als erster Staat lediglich 15 Jugendliche aufgenommen zu haben. „Die Corona-Epidemie wird vor den Lagern nicht halt machen, dort haben Ärzte eingeschränkt Zugang, ganz zu schweigen von den hygienischen und sanitären Zuständen dort“, ist sich Birgit Kemmer sicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist an der Zeit, dass sich die betroffenen Städte selbst bemerkbar in den Landeshauptstädten und in Berlin machen. Denn dort werdem die Entscheidungen und Schlüssel für die Verteilung der jungen Menschen ausgegeben“, meint auch der Fraktionsvorsitzende der emsländischen Kreistagsgrünen und Lingener Stadtrat , Michael Fuest. Vorsichtige Anfragen in den Rathäusern von Lingen und Meppen hätten eher ein Schulterzucken bei den Verwaltungsleuten provoziert: Man sei beim besten Wille nicht zuständig,&nbsp; der Ball liege in Berlin oder Hannover. hieß es unisono.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grünen fordern mehr Initiative, „vielleicht, wenn wir mit weiteren der 127 Seebrücke-Städte gemeinsam Druck machen“ so Peter Blauert, Sprecher der Lingener Grünen. Man solle für Lingen wie in Meppen bereits zusätzlich logistisch prüfen wie viele Kinder und Jugendliche kreisweit unterbringbar und beschulbar seien, erweitern die Grünen auch ihre Forderungen an den Landkreis Emsland.</p>
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		<title>„Der Ausverkauf der europäischen Humanität!“</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2020 09:06:25 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Mitgliederversammlung der Partei Bündnis 90/ Die Grünen hatte unter anderen „Unser Volksbegehren zur Rettung unserer Artenvielfalt in Niedersachsen“ auf der Tagesordnung. Die Grünen engagieren sich auch  emslandweit in dem regionalen Aktions-Bündnis (das MT berichtete. Doch die Grünen-Versammlung wurde den aktuellen Vorfällen und den verstörenden Bildern von der griechischen Grenze überschattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Situation an der EU-Außengrenze zur Türkei hat sich so zugespitzt, dass man nur noch von einem Ausverkauf der Humanität und der Moral sprechen kann“, so Birgit Kemmer; eine der drei Sprecher/innen der Kreis-Emsland Grünen.<br>
Die jüngste Eskalation an der Grenze, aber auch die verfahrene Lage um die europäische Verantwortung für die aus Seenot geretteten  Menschen, trieb rund 170 deutsche Kommunen und einige Bundesländer an,  zusätzliche  Aufnahme-Bereitschaft zu signalisieren.<br>
Die Städte Lingen und Meppen hatten sich im Herbst 2019 der Bewegung Seebrücke angeschlossen: „Somit sind die beiden Städte ein sicherer Hafen und beide Bürgermeister und die Verwaltung der emsländischen Städte sind nun gefragt und ob sie auch bereit sind, ein Kontingent von Flüchtlingen zusätzlich aufzunehmen“, fordert der grüne Kommunalpolitiker Carsten Keetz.<br>
Die Forderung an die See Stadt Papenburg „machen auch Se die Stadt zum sicheren Hafen“ bleibe seitens der Papenburger Grünen-Stadtratsfraktion bestehen und werde von den Emsland-Grünen unterstützt, so Günter Buss, der die Ablehnung bis heute nicht nachvollziehen kann.<br>
„Wenn auch   Innenminister Seehofer und Teile der Bundesregierung die erneute Flüchtlingskrise herunterspielen, sind gerade wir, die Menschen hier vor Ort gefragt, Haltung zu zeigen und die Menschen in Ihrer aktuellen Notlage zu unterstützen“, so Birgit Kemmer.<br>
Die  emsländischen Grünen; fordern die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden des Emslandes auf: „Schauen Sie nicht länger weg und öffnen Sie  die Türen für die Menschen in dieser unerträglichen Notlage. Das Emsland hat in der Vergangenheit immer seinen guten Willen gezeigt, und wir gehen davon aus, dass wir kurzfristig ein Kontingent von Flüchtlingen aufnehmen können.“ </p>
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