{"id":384,"date":"2022-09-19T13:28:03","date_gmt":"2022-09-19T13:28:03","guid":{"rendered":"https:\/\/gruene-emsland.de\/?p=384"},"modified":"2022-09-19T13:30:57","modified_gmt":"2022-09-19T13:30:57","slug":"besuch-beim-wasserverband-lingener-land-mit-den-landtagskandidaten-christian-meyer-und-jeremy-zgrzebski","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-emsland.de\/?p=384","title":{"rendered":"Besuch beim Wasserverband Lingener Land &#8211; mit den Landtagskandidaten Christian Meyer und Jeremy Zgrzebski"},"content":{"rendered":"\n<p>Darme. Seit 2018 erleben wir einen D\u00fcrresommer nach dem anderen und so stellt sich immer dringender die Frage, wie die Wasserversorgung in Zeiten der Klimakrise weiter gesichert werden kann. Um sich \u00fcber die aktuellen Herausforderungen und Strategien zu informieren, haben der Spitzenkandidat von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen zur Landtagswahl, Christian Meyer, in Begleitung des \u00f6rtlichen GR\u00dcNEN-Direktkandidaten, Jeremy Zgrzebski, und Vertreterinnen und Vertretern aus Samtgemeinde- (Freren), Stadtrats- (Lingen) und Kreistagsfraktion (Emsland) am Donnerstag, den 08. September, den Wasserverband Lingener Land besucht.<br>&#8222;Die gro\u00dfe Trockenheit und die Klimakrise machen den Wasserverb\u00e4nden und vielen Menschen zu Recht gro\u00dfe Sorgen. Die Klimaerw\u00e4rmung f\u00fchrt in Niedersachsen zu weniger Regen und gr\u00f6\u00dferer Verdunstung. Auch im Emsland nimmt die Bew\u00e4sserungslandwirtschaft zu. Gleichzeitig werden die Grundwasserreserven immer knapper und Wasserkontingente werden eingeschr\u00e4nkt\u201c, so Christian Meyer, Spitzenkandidat GR\u00dcNE zur Landtagswahl<br>Tats\u00e4chlich ist der Verbrauch von Trinkwasser im s\u00fcdlichen Emsland seit 2015 stark angestiegen. Dabei gibt es viele Faktoren, die zu ber\u00fccksichtigen sind: Insbesondere an hei\u00dfen Sommertagen sind bei privaten Kundinnen und Kunden Spitzenlasten am fr\u00fchen Abend zu erkennen, was auf eine vermehrte Nutzung von Trinkwasser f\u00fcr heimische G\u00e4rten schlie\u00dfen l\u00e4sst. Besonders deutlich ist allerdings der gestiegene Bedarf der Landwirtschaft f\u00fcr die Versorgung von Tieren zu messen. Gleichzeitig setzen auch immer mehr H\u00f6fe auf eine Beregnung ihrer Felder. Dieses Wasser ist zwar h\u00e4ufig kein Trinkwasser, sondern wird aus eigenen Brunnen gewonnen, belastet das Grundwasser damit aber noch zus\u00e4tzlich zur Trinkwasserf\u00f6rderung. Problematisch ist, dass solche Brunnen zwar beim Landkreis angemeldet werden m\u00fcssen, aber kein Monitoring der Auswirkungen im Gesamten stattfindet. Eine m\u00f6gliche L\u00f6sung w\u00e4re, Genehmigungen f\u00fcr Brunnen in der Landwirtschaft nur noch \u00fcber von den B\u00e4uerinnen und Bauern gebildete Beregnungsverb\u00e4nde zu erteilen. So g\u00e4be es einen genaueren \u00dcberblick \u00fcber die genutzten Standorte und Wassermengen. Schlie\u00dflich, so stellt Jeremy Zgrzebski heraus, werde die Ressource Wasser immer wichtiger \u201eund die Folgen eines Absinkens des Grundwasserspiegels k\u00f6nnen f\u00fcr uns alle fatal sein: Fehlt Grundwasser, sterben B\u00e4ume und andere Pflanzen ab, dadurch erhitzen sich die B\u00f6den noch st\u00e4rker, was die Folge haben d\u00fcrfte, dass zuk\u00fcnftig noch st\u00e4rkere D\u00fcrren und Trockenheit auf uns zukommen. Es droht somit eine Spirale, die nur noch schwer aufzuhalten w\u00e4re.\u201c<br>Dazu Christian Meyer: \u201eWir Gr\u00fcne setzen uns daher seit Jahren f\u00fcr mehr Klimaschutz durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien und regionale Wasserschutzkonzepte ein. Das bedeutet, der Verbrauch in der Industrie, Landwirtschaft und Haushalten muss durch wassersparende Technik und Beregnung gesenkt werden. Gleichzeitig m\u00fcssen wir mehr Wasser in der Fl\u00e4che halten, Regenwasserspeicher und Versickerungsr\u00e4ume f\u00f6rdern. Statt B\u00e4che und Fl\u00fcsse zu kanalisieren und immer mehr Fl\u00e4che zu versiegeln, m\u00fcssen wir vor allem landes- und bundeseigene Moorfl\u00e4chen wiedervern\u00e4ssen und den Waldumbau zu wassersch\u00fctzendem Laubwald voranbringen. Auch m\u00fcssen wir in den St\u00e4dten und Gemeinden mehr Gr\u00fcn schaffen und z.B. das Verbot von Schotter- und Betong\u00e4rten endlich durchsetzen. Wasser ist zu kostbar, als es einfach abflie\u00dfen zu lassen, deshalb wollen wir gemeinsam mit den Landwirtinnen und Landwirten mehr Wasser speichern und f\u00fcr eine produktive Landwirtschaft bereithalten.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"420\" src=\"https:\/\/gruene-emsland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/bereit-weil-ih-facebook-sharepic-2-800x420.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-387\" srcset=\"https:\/\/gruene-emsland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/bereit-weil-ih-facebook-sharepic-2-800x420.png 800w, https:\/\/gruene-emsland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/bereit-weil-ih-facebook-sharepic-2-400x210.png 400w, https:\/\/gruene-emsland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/bereit-weil-ih-facebook-sharepic-2-768x403.png 768w, https:\/\/gruene-emsland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/bereit-weil-ih-facebook-sharepic-2-150x79.png 150w, https:\/\/gruene-emsland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/bereit-weil-ih-facebook-sharepic-2.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Darme. 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