Kreistagswahl 2026

Wahlkampf für die Kommunalwahl 2026 bei den Grünen

Informationen zur Wahl in den einzelnen Kommunen findet ihr hier:
die Grünen Emsland Nord (die Gegend um Papenburg, Dörpen)
die Grünen Emsland Süd (die Gegend um Lingen)
die Grünen Emsland Mitte (die Gegend um Meppen, Haselünne, Haren)
Ebenso wird ein Landrat gewählt, bei dem dieses Jahr mit Christian Engelken auch Grün gewählt werden kann.

Zur Kreistagswahl sind unsere Forderungen:

Forderungen und Ziele der Grünen im Emsland:

Ein starkes Emsland für morgen

Das Emsland hat beste Voraussetzungen für eine gute Zukunft. Eine starke Wirtschaft, engagierte Menschen, attraktive Städte und Dörfer sowie einzigartige Natur- und Kulturlandschaften machen unseren Landkreis zu einer Region mit hoher Lebensqualität. Wir wollen diese Stärken bewahren und zugleich die Chancen der kommenden Jahre nutzen.

Dafür braucht es eine Politik, die vorausdenkt und Verantwortung übernimmt. Wir GRÜNE gestalten den Wandel so, dass ökologische Nachhaltigkeit, wirtschaftlicher Erfolg und sozialer Zusammenhalt Hand in Hand gehen.

Mit unseren Zielen und Forderungen für die Kommunalwahl 2026 zeigen wir, wie ein nachhaltiges, wirtschaftlich starkes und lebenswertes Emsland aussehen kann. Dafür braucht es viele starke grüne Stimmen im Kreistag.

Deshalb bitten wir Sie am 13. September 2026 um Ihre Stimme für unsere Kandidat*innen von Bündnis 90/Die Grünen.

Unsere Forderungen und Ziele:

Längere Trockenperioden, zunehmende Hitze, Starkregen und Hochwasser stellen Menschen, Landwirtschaft, Wirtschaft und Kommunen vor große Herausforderungen. Deshalb wollen wir GRÜNE den Landkreis Emsland widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels machen. Klimaschutz und Klimafolgenanpassung müssen dabei als zentrale Zukunftsaufgaben verstanden werden.

Dazu gehören die Umsetzung eines wirksamen Klimaanpassungsmanagements, Investitionen in den Hochwasser- und Hitzeschutz sowie die Unterstützung der Städte und Gemeinden bei der Entwicklung und Umsetzung lokaler Anpassungsmaßnahmen. Der Landkreis soll seine Klimastrategie verbindlich umsetzen, konkrete und messbare Ziele definieren und die Maßnahmen mit einem transparenten Zeitplan hinterlegen.

Mehr Grün in unseren Orten, eine klimaangepasste Infrastruktur und ein nachhaltiger Umgang mit Wasser und Flächen sind wichtige Bausteine, um die Lebensqualität im Emsland langfristig zu sichern. Der Wasserhaushalt ist auch im Emsland geprägt von stetig steigenden Verbräuchen, die einzelne Grundwasserkörper bereits gefährden. Der Ausbau bzw. die Schaffung von umfassenden, effizienten Wassermanagementstrategien ist dringend notwendig, um den Herausforderungen im Bereich der Wasserwirtschaft zu begegnen und die Anforderungen aus dem Moor- und Naturschutz nicht zu gefährden. Dabei achten wir darauf, dass Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sozial gerecht gestaltet werden und alle Menschen bei den Maßnahmen mitgenommen werden.

Das Emsland verfügt über Moore, Wälder, Gewässer und vielfältige Naturräume. Diese Landschaften sind wertvolle Lebensräume, wichtige Kohlenstoffspeicher und prägen die Lebensqualität unserer Region deutlich. Deshalb setzen wir GRÜNE uns für den Schutz und die Wiedervernässung von Mooren sowie für eine bessere Vernetzung von Biotopen ein. Wiederhergestellte Moore speichern große Mengen CO₂, fördern die Artenvielfalt und können dazu beitragen, das Risiko von Moor- und Vegetationsbränden zu verringern.

Angesichts der Erfahrungen mit den Moorbränden der vergangenen Jahre fordern wir außerdem, dass die Prävention und Früherkennung von Wald- und Moorbränden deutlich gestärkt werden. Moderne Technologien wie Drohnen, digitale Überwachungssysteme und verbesserte Warn- und Einsatzkonzepte sollen dabei helfen, Brände frühzeitig zu erkennen und wirksam zu bekämpfen.

Naturschutz endet nicht an Landesgrenzen. Deshalb wollen wir die Zusammenarbeit mit benachbarten Natur- und Moorgebieten in den Niederlanden ausbauen und grenzüberschreitende Biotopverbünde fördern. So schaffen wir zusammenhängende Lebensräume, stärken die ökologische Widerstandsfähigkeit unserer Region und sichern die einzigartigen Moorlandschaften des Emslands für kommende Generationen.

Wir GRÜNE wollen die Energiewende im Emsland konsequent voranbringen – mit dem weiteren Ausbau von Wind- und Solarenergie, im Einklang mit Natur, Landschaft und den Interessen der Menschen vor Ort. Dabei ist uns wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger von den Chancen der Energiewende profitieren können. Akzeptanzabgaben, kommunale Beteiligungen und Bürgerenergieprojekte können dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Deshalb setzen wir uns für die Umsetzung unseres Kreistagsantrags zur Bürgerenergie ein und streben die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft nach dem Vorbild des Landkreises Steinfurt an. Wer sich an erneuerbaren Energien beteiligen kann, profitiert wirtschaftlich und gestaltet die Energiewende aktiv mit.
Wir wollen, dass der Landkreis seine Unterstützung der kommunalen Wärmeplanung fortsetzt und den Aufbau klimafreundlicher Wärmenetze, die Nutzung regionaler Abwärme sowie interkommunale Wärmeprojekte aktiv fördert. So bleibt die Wertschöpfung in der Region und die Wärmeversorgung entwickelt sich langfristig unabhängig von fossilen Energieträgern.

Der Landkreis soll den Smart-Meter-Rollout nach dem Vorbild der Breitbandstrategie aktiv begleiten und die Netzbetreiber stärker in die Pflicht nehmen. Denn die Energiewende gelingt nur mit einer modernen und leistungsfähigen Infrastruktur. So bleiben Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Zukunftschancen in unserer Region.

Wir setzen uns für einen sofortigen Stopp der Planungen zum vierstreifigen Ausbau der E233 ein. Stattdessen wollen wir GRÜNE eine den Menschen unserer Region dienende, flächenschonende und zukunftsfähige Alternative: einen Ausbau einzelner Abschnitte der Strecke im sogenannten 2+1-System mit wechselnden Überholspuren und intelligenter Verkehrsführung. Damit lassen sich Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss verbessern, ohne die massiven Eingriffe eines vierstreifigen Ausbaus in Landwirtschaft und Landschaft in Kauf nehmen zu müssen.

Ein Ausbau mit einigen dreistreifigen Abschnitten verursacht wesentlich geringere Kosten, schont wertvolle Lebensräume und berücksichtigt sowohl die Interessen der Verkehrsteilnehmer als auch der Menschen in unserer Region. Unser Ziel ist eine moderne Verkehrsinfrastruktur, die Mobilität ermöglicht und gleichzeitig verantwortungsvoll mit den begrenzten Flächen umgeht.

Wir wollen keine weitere Zusammenarbeit zwischen ANF (Framatome) und dem russischen Staatskonzern Rosatom zur Herstellung von Brennelementen in Lingen. Die Zusammenarbeit mit einem russischen Staatskonzern während des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist für uns politisch und sicherheitspolitisch nicht akzeptabel.

Wir setzen uns dafür ein, dass kein Uran aus Russland mehr an die Brennelementefabrik in Lingen geliefert wird. Erneute Abhängigkeiten von autoritären Regimen dürfen weder unsere Energieversorgung noch unsere Sicherheit gefährden.

Die Zukunft der Energieversorgung liegt nicht in der Atomkraft, sondern in erneuerbaren Energien. Die ungelöste Endlagerfrage zeigt, dass Atomenergie auch kommende Generationen belastet. Das gilt besonders für das Emsland, das weiterhin als mögliches Standortgebiet für ein Endlager betrachtet wird. Wir setzen uns für eine wissenschaftlich fundierte Entscheidung zur Endlagersuche ein.

Mobilität muss im Emsland für alle Menschen zuverlässig und bezahlbar sein – ob auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder zum Arzt. Deshalb setzen wir uns für sichere und gut ausgebaute Radwege, attraktive Bus- und Bahnverbindungen sowie innovative Mobilitätsangebote ein.

Wir wollen die Reaktivierung der Bahnstrecken Meppen–Essen (Oldenburg) und Spelle–Rheine voranbringen, eine dichtere Taktung auf der Strecke Emden–Münster erreichen und die Anbindung an die Niederlande stärken: Damit die Bahnverbindung Wunderline (Groningen-Bremen) auch für Bürger:innen aus dem nördlichen Emsland ein echter Mehrwert ist und der Pendelverkehr zwischen den Ländern optimiert wird, wird eine bessere und benutzerfreundliche Busanbindung benötigt. Des Weiteren wollen wir eine langfristige Perspektive schaffen für eine Bahnverbindung zwischen Meppen und Emmen (NL), um die grenzüberschreitende Mobilität zu verbessern.

Gleichzeitig wollen wir, dass der Landkreis den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur beschleunigt sowie Carsharing-Angebote attraktiver und bedarfsorientierter gestaltet werden. Außerdem sollen neue Technologien wie autonomes Fahren z.B. durch Testumgebungen, Kooperation mit Startups und Wissenschaft unterstützt werden.

Der Güterverkehr soll stärker von der Straße auf Schiene und Wasser verlagert werden, um Straßen zu entlasten und das Klima zu schützen. So schaffen wir eine moderne Mobilität, die zu den Bedürfnissen des Emslands passt.

Wohnen muss im Emsland für alle Generationen bezahlbar bleiben. Deshalb setzen wir auf eine nachhaltige Siedlungsentwicklung mit geringem Flächenverbrauch, Innenentwicklung, Nachverdichtung und der Nutzung bereits erschlossener Flächen. Die Umwandlung von leerstehenden Bürokomplexen in Wohnraum könnte eine Möglichkeit darstellen, neuen und dadurch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Der Landkreis soll die Kommunen bei der Umsetzung ihrer Wohnraumversorgungskonzepte weiterhin aktiv unterstützen. Dabei stehen insbesondere die Bedürfnisse von Familien, jungen Menschen, Auszubildenden, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit geringem Einkommen im Mittelpunkt. Auch für junge Menschen muss wohnen bezahlbar sein, wir setzen uns für eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft ein, die auch explizit Azubi-Wohnheime in den Blick nimmt.

Kommunale und interkommunale Wohnungsbaugesellschaften mit Bürgerbeteiligung können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und nachhaltige Quartiere zu entwickeln. Ihre Gründung und Weiterentwicklung unterstützen wir weiterhin ausdrücklich.

Zusätzlich wollen wir klimafreundliches Bauen und Sanieren fördern – etwa durch Dach- und Fassadenbegrünung, den Einsatz von Recycling-Baustoffen und die Stärkung der Kreislaufwirtschaft im Bausektor. So schaffen wir Wohnraum, der bezahlbar, ressourcenschonend und zukunftsfähig ist.

Wir setzen uns weiterhin für den Ausbau der Energieberatungsangebote für Privatpersonen in der Fläche ein und für die Stärkung der Energieeffizienzagentur Emsland sowie weiterer anbieterunabhängiger Beratungsangebote.

Kinder und Jugendliche verdienen beste Chancen – unabhängig davon, wo sie im Landkreis Emsland aufwachsen. Deshalb setzen wir uns für eine verlässliche Kinderbetreuung, sichere Schulwege sowie gute Bildungs-, Sport- und Freizeitangebote ein. Gerade im ländlichen Raum schaffen wir attraktive Treffpunkte und verbessern die Anbindung mit Bus und Bahn.

Junge Menschen sollen ihre Ideen aktiv einbringen können. Dafür stärken wir echte Beteiligungsmöglichkeiten sowie Plattformen zur Vernetzung und Mitgestaltung. Gleichzeitig fördern wir Medienkompetenz, einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien und wirksame Maßnahmen gegen Mobbing.

Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stärken wir durch leicht zugängliche Beratungs- und Unterstützungsangebote. Dazu gehört auch der konsequente Ausbau und die verlässliche Finanzierung der Schulsozialarbeit als zentraler Baustein für Bildungserfolg, Integration und Prävention. Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe lehnen wir ab, denn Prävention ist eine Investition in die Zukunft.

Wir unterstützen die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft, etwa durch die Umwandlung von Tagesbildungsstätten in Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, um eine verlässliche und gleichwertige Versorgung sicherzustellen. Besondere Aufmerksamkeit gilt jungen Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf, etwa bei Schulmeidung: Durch frühzeitige Hilfen, bessere Vernetzung von Schulen, Jugendhilfe und Beratungsstellen sowie passgenaue Angebote wollen wir verhindern, dass jemand den Anschluss verliert.

Unser Ziel ist ein kinder- und jugendfreundliches Emsland, in dem alle jungen Menschen gute Perspektiven und faire Chancen für ein selbstbestimmtes Leben haben.

Eine gute Gesundheitsversorgung darf nicht vom Wohnort abhängen. Deshalb wollen wir medizinische und pflegerische Angebote im gesamten Landkreis sichern und weiterentwickeln.

Der Pflegestützpunkt des Landkreises, dessen personelle Stärkung wir in der vergangenen Wahlperiode erreicht haben, ist ein wichtiger Baustein für die Unterstützung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen. Dieses erfolgreiche Angebot wollen wir weiter ausbauen und die ehrenamtliche Arbeit der Pflegetische stärken.

Wir setzen uns dafür ein, die Ansiedlung und Nachfolge von Haus- und Facharztpraxen aktiv zu unterstützen und neue Versorgungsmodelle im ländlichen Raum zu fördern.

Zugleich wollen wir Ausbildungsangebote in Gesundheits- und Pflegeberufen im Emsland erweitern, damit mehr junge Menschen ihre Ausbildung wohnortnah absolvieren können.

Menschen sollen am Lebensende würdevoll, wohnortnah und gut begleitet werden können. Daher braucht es eine starke Hospiz- und Palliativversorgung im Emsland.

Das Emsland soll ein Landkreis für alle sein. Wir wollen Menschen in schwierigen Lebenslagen gezielt unterstützen, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und soziale Ungleichheiten abbauen. Beratungs- und Unterstützungsangebote für Menschen in Armut, für Menschen mit Behinderung, mit Migrationsgeschichte oder in besonderen Lebenssituationen wollen wir verlässlich stärken und ausbauen.
Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit sind für uns zentrale Anliegen. Wir setzen uns dafür ein, die Gleichstellungsarbeit im Landkreis zu stärken und die Gleichstellungsbeauftragten zu unterstützen.

Zudem wollen wir, dass in der Kreisverwaltung gezielte Qualifizierungsprogramme für Frauen auf dem Weg in Führungspositionen angeboten werden. Unser Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Führungspositionen und in politischen Gremien wie dem Kreistag deutlich zu erhöhen.

Das Ehrenamt ist ein tragender Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Deshalb wollen wir es im Emsland gezielt stärken. Wir setzen uns für Investitionen in die Nachwuchsförderung von Vereinen ein, schaffen niedrigschwellige Fördermöglichkeiten und unterstützen insbesondere junge Menschen dabei, eigene Ideen, Projekte und Räume im Ehrenamt zu entwickeln.

Im Emsland ist kein Platz für Hass, Ausgrenzung und Rechtsextremismus. Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde bilden die Grundlage unseres Zusammenlebens. Wir fördern Initiativen der Demokratiebildung, stärken zivilgesellschaftliches Engagement und setzen uns aktiv für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region ein.

Wir unterstützen alle verfassungsrechtlichen Maßnahmen, die geeignet sind, extremistische Bestrebungen wirksam zu bekämpfen. Dazu gehört auch die Prüfung eines Verbots der AfD durch die zuständigen Verfassungsorgane.

Die Landwirtschaft prägt das Emsland seit Generationen und ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig. Sie gestaltet unsere Kulturlandschaft, sichert Arbeitsplätze und ist ein zentraler Bestandteil unserer regionalen Identität. Wir setzen uns für eine Landwirtschaft ein, die wirtschaftlich tragfähig, ökologisch verantwortungsvoll und gesellschaftlich akzeptiert ist.

Familiengeführte Betriebe, die Verantwortung für Mensch, Tier und Natur übernehmen, sind das Rückgrat unserer Region. Wer in Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz investiert, braucht klare Regeln, schnelle Verfahren und echte Planungssicherheit – statt neuer Hürden.

Natur-, Klima- und Artenschutz sind Grundlage – nicht Gegensatz – moderner Landwirtschaft. Deshalb fördern wir ressourcenschonende Verfahren, Innovationen und regionale Wertschöpfung gezielt. Die zu hohen Nitratwerte im Grundwasser sind ein ernstes Problem. Wir wollen die Einträge wirksam senken und den Trinkwasserschutz konsequent stärken. Agroforstsysteme und Wallhecken bieten konkrete Vorteile für Klima, Böden und Artenvielfalt. Sie verbessern das Mikroklima, schützen vor Erosion und speichern Wasser. Wir wollen die von uns bereits erreichte Förderung ausbauen und sie auf kreiseigenen Flächen verankern.

Das Emsland bietet mit seinen Mooren, Flusslandschaften, Wäldern, Radwegen und kulturellen Angeboten hervorragende Voraussetzungen für einen nachhaltigen Tourismus. Wir GRÜNE wollen die Region als attraktives Ziel für Radfahrende, Naturinteressierte und Erholungssuchende weiterentwickeln und dabei die Stärken unserer Landschaft bewahren.

Deshalb setzen wir auf Tourismus, der Naturerlebnisse, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Mobilität miteinander verbindet. Regionale Produkte, gastronomische Angebote und kulturelle Einrichtungen sollen noch stärker in touristische Konzepte eingebunden werden.

Ein nachhaltiger Tourismus stärkt nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern erhöht auch die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Unser Ziel ist ein Tourismus, der Natur und Umwelt schützt, die Identität der Region stärkt und langfristig zusätzliche Wertschöpfung für das Emsland schafft.

Das Emsland steht für Innovationskraft, Unternehmergeist und eine starke mittelständische Wirtschaft. Handwerk, Industrie, Landwirtschaft, Dienstleistungen und viele familiengeführte Betriebe schaffen die Arbeitsplätze und den Wohlstand in unserer Region. Wir GRÜNE wollen diese Stärke sichern und zukunftsfest weiterentwickeln.

Dafür setzen wir auf eine moderne und serviceorientierte Verwaltung mit digitalen und bürgernahen Dienstleistungen, schnellen und transparenten Genehmigungsverfahren sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Kommunen, Bildungseinrichtungen und regionalen Netzwerken.

Die Sicherung von Fachkräften bleibt eine der zentralen Zukunftsaufgaben für das Emsland. Deshalb wollen wir Aus- und Weiterbildung stärken, die Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt fördern und die Zusammenarbeit zwischen (Berufs-)Schulen, Hochschulen und Unternehmen weiter ausbauen.

Gleichzeitig wollen wir nachhaltige Innovationen und Existenzgründungen fördern. Besonderes Potenzial sehen wir in den Bereichen Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Energie- und Ressourceneffizienz sowie klimafreundlichen Technologien.

Die Energiewende ist ein zentraler Baustein für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung sowie für zusätzliche regionale Wertschöpfung. Wir wollen das Emsland konsequent vom Atomstandort zu einem führenden Standort für grünen Wasserstoff weiterentwickeln. Wir befürworten den Aufbau einer regionalen Wasserstoffwirtschaft – von der Produktion über Transport und Speicherung bis zur Nutzung in Industrie und Mobilität. Voraussetzung dafür ist der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien vor Ort, insbesondere der Windenergie, damit grüner Wasserstoff tatsächlich klimaneutral im Emsland erzeugt werden kann. Gleichzeitig setzen wir uns für leistungsfähige Netzanschlüsse und verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen ein.

Unser Ziel ist eine widerstandsfähige, zukunftsfähige Wirtschaft, die ökologische Verantwortung, soziale Fairness und wirtschaftlichen Erfolg miteinander verbindet und gute Arbeitsplätze im Emsland sichert.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten im Emsland:

Wir treten mit 41 Kandidatinnen und Kandidaten im Emsland an, um für unsere Wähler und für unsere Natur die so wichtigen Interessen zu vertreten.

Platz 1: Günter Buss

Platz 2: Ralf Nehe

Platz 3: Simone Kösters

Platz 4: Manfred Belle

Damit wir und kommende Generationen im Emsland gut leben können, möchte ich mich im Kreistag mit ganzer Kraft für eine zukunftsfähige Politik einsetzen. Klimaschutz darf nicht länger warten: Die Folgen von Hitze, Starkregen und Trockenheit sind bereits spürbar. Wir brauchen mehr Tempo beim Ausbau von Wind- und Sonnenenergie, Speichern und Wärmepumpen. Das macht uns unabhängiger, schützt das Klima und stärkt unsere regionale Wirtschaft. Ebenso wichtig ist mir ein attraktiver und verlässlicher ÖPNV.


Ich bin 67 Jahre alt, Mutter von drei erwachsenen Kindern, Tischlerin und Sozialarbeiterin. Seit 15 Jahren engagiere ich mich im Stadtrat Papenburg und bei den Grünen.  Als Rentnerin möchte ich meine Erfahrung und Zeit nun auf Kreisebene einbringen. Dabei liegt mir neben den Themen, Umwelt und Natur, das Thema soziale Gerechtigkeit am Herzen Durch meine langjährige Tätigkeit in der sozialen Beratung kenne ich die Strukturen im Emsland und weiß, wo Unterstützung fehlt und der Bedarf wächst. Ich setze mich dafür ein, dass soziale Hilfen gesichert und ausgebaut werden, damit niemand durchs Raster fällt. Gemeinsam können wir ein Emsland gestalten, in dem alle Menschen gut und sicher leben können.

Platz 1: Hannah Thomann

Platz 2: Klaus Brands

Platz 3: Michael Pasligh

Platz 1: Marlen Schmitz

Platz 2: Jürgen Bretschneider

Platz 1: Anna Hanses

Moin! Ich bin Sandra Tieben, lebe in Haren-Fehndorf und bin seit fünf Jahren Mitglied des Harener Stadtrats. Beruflich leite ich ein Tourismusunternehmen und erlebe dort täglich, wie wichtig eine starke, lebenswerte und zukunftsfähige Region ist.


Als Dorfkind liegen mir besonders die kleinen Ortschaften am Herzen. Ich möchte, dass junge Menschen auch in Zukunft gerne im Emsland leben und hier gute Perspektiven finden: mit bezahlbarem Wohnraum, lebendigen Dörfern und einem starken sozialen Miteinander.

Gleichzeitig möchte ich Klimaschutz ganz konkret vor Ort voranbringen. Die zunehmende Trockenheit und Hitze zeigen, dass wir heute handeln müssen, um unsere Region langfristig lebenswert zu erhalten. Dabei ist mir wichtig, ökologische, soziale und wirtschaftliche Interessen zusammenzudenken und Lösungen zu finden, die für uns Menschen vor Ort funktionieren.

Platz 3: Markus Foppe

Platz 4: Vanessa Grtz-Meiners

Platz 1: Melanie Kuipers

Platz 2: Frauke van Kampen

Platz 3: Theresa Gothe

Platz 4: Hermann Sievers

Platz 5: Heiko Lübben

Platz 6: Lukas Wiegmann

Platz 1: Nicolas Mülbrecht Breer

Platz 2: Sophie Koopmann

Platz 3: Ulrich Struck

Platz 4: Sandra Basenius

Moin, ich bin Klemens Grolle.

Ich wurde für den Listenplatz 1 im Wahlbezirk 7, der die Gemeinden Emsbüren, Salzbergen und Spelle umfasst, nominiert.


Ich bin Jahrgang 1956, verheiratet, Vater von 2 erwachsenen Kindern und wohne in Spelle. Von Haus aus bin ich Dipl. Ing. Maschinenbau und jetzt Rentner. Daher habe ich Zeit mich in der Kommunalpolitik zu engagieren.

Seit dem 23.10.95 bin ich Mitglied der Grünen, davon rd. 10 Jahre (bis 2006) Sprecher im Vorstand des Kreisverbandes EL-Süd. Ab 2006 habe ich mich aus Zeitgründen auf die politische Arbeit vor Ort in Spelle konzentriert. Dort bin ich seit dem im Gemeinde- und Samtgemeinderat. Wir haben als Wählergruppe „unter dem Label“ Unabhängiges Bürgerforum Spelle erfolgreich grüne Politik gemacht. Aktuell sind wir mit dem Zukunftsbündnis mit viel Energie, neuen Persönlichkeiten und vielen Ideen weiter unterwegs, um nachhaltige Ideen und neuen Wind in die Ratsarbeit einzubringen.

Seit 2021 engagiere ich mich auch wieder verstärkt auf Kreisebene bei den Grünen. Aktuell bin ich Beisitzer im Kreisvorstand. Seit 2021 gehöre ich als Abgeordneter der Grünen dem emsländischen Kreistag an. Als Mitglied im Umweltausschuss und im Ausschuss für Kreisentwicklung konnte ich einige grüne Ideen einbringen. In diesen Ausschüssen werden viele wichtige Themen, die unsere Umwelt und die Entwicklung des Kreises betreffen, behandelt. Mir liegen, angesichts des Klimawandels und des immer noch viel zu großen Flächenverbrauchs, die Themen Wasser / Wassermanagement, Hitzeschutz, Entsiegelung und sparsamer Flächenverbrauch besonders am Herzen.  Dazu gehört auch die Schaffung von Biotopverbundstrukturen, um den Flächenverbrauch zumindest ein bisschen auszugleichen. Die verfügbaren Rohstoffressourcen sind allgemein unter Druck. Das erfordert auch ihm Emsland die Stärkung der Kreislaufwirtschaft um zukunftsfähig zu bleiben. Wenn wir uns darum kümmern, haben wir dadurch gute Chancen weiteren wirtschaftlichen Erfolg zu schaffen.

Ziel ist es, dass es uns Grünen mit Sonja v. Dülmen (Lünne), Klaus Többen (Emsbüren), Marc Böker (Spelle) und mir gelingt, im Wahlbereich 7 erneut ein Mandat für den Kreistag zu erringen. So könnten wir unsere bisherige erfolgreiche Arbeit fortsetzen und auf Kreisebene weiterhin starke grüne und nachhaltige Akzente  einbringen.

Platz 2: Sonja van Dülmen

Platz 3: Klaus Többen

Moin, ich bin Marc Böker und kandidiere auf Platz 4 im Wahlbezirk 7 für den emsländischen Kreistag. Ich bin im wunderschönen „Königreich Venhaus“ aufgewachsen, lebte und arbeitete dann rund 10 Jahre an unterschiedlichen Orten international und innerhalb Deutschlands, und bin vor etwa 12 Jahren ins Emsland zurückgekehrt. Ich habe Betriebswirtschaft dual in Lingen studiert und viele Jahre bei apetito (Rheine) und GE Vernova (Salzbergen) gearbeitet. Aktuell entwickele und leite ich Nachhaltigkeitsprojekte für die CSCP gGmbH in Wuppertal. Heute wohne ich mit meiner Familie (wir haben drei Kinder im Alter von 7, 11 und 13 Jahren) in Spelle.


Seit 2024 bin ich Mitglied bei den Grünen. Ich mit auch Mitgründer des Zukunftsbündnis Spelle, einer unabhängigen Wählergruppe und Initiative aus engagierten Menschen von hier. Mir ist es wichtig, gerade in diesen Zeiten nicht am Rand zu stehen, sondern aktiv mitzugestalten. Ich möchte Kommunalpolitik ist, die transparent ist, die Menschen beteiligt, mitnimmt und ihnen viele Möglichkeiten gibt sich mit einzubringen. Verantwortungsvoll mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen, unseren Flächen, dem Wasser, der Luft umzugehen sind für mich wichtige Anliegen. Die ganz großen Themen wie der Umbau unserer Wirtschaft auf nachhaltige Technologie und kreislauffähige Produktion, der Klimawandel sowie geopolitische und gesellschaftliche Probleme betreffen uns auch hier im Emsland ganz konkret. Ich möchte daran mitwirken, diese Herausforderungen mutig und innovativ anzupacken und mit Zuversicht unsere Zukunft im Emsland zu gestalten.

Platz 1: Lisa Olliges

Platz 2: Bendix Hüsing

Platz 3: Waltraud Föcke

Platz 4: Michael Olliges

Platz 5: Karl-Heinz Wüllner-Fischer

Platz 6: Henrike van Wingerden

Platz 1: Christian Engelken

Platz 2: Patrick Heidfeld

Platz 3: Heiner Rehnen

Platz 1: Martina Pellny

Platz 2: Gerd Fißmann-Thye

Platz 3: Christine Djakovic

Platz 4: Timo Kreusch-Vartmann

Gemeinsam können wir das Emsland noch lebenswerter, gerechter und klimafreundlicher gestalten. Dafür bitten wir am 13. September um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Du möchtest Mitglied werden oder interessierst dich für unsere Parteiarbeit? Melde dich gerne bei uns. Hier findest du unsere Kontaktdetails. Zu den Grünen in den einzelnen Orten findest du hier den richtigen Weg: https://gruene-emsland.de/?page_id=77 . Du möchtest direkt einen Mitgliedsantrag ausfüllen? Das geht hier: